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Art-Challenges für Mindfitness

von Thor van Horn

 

Was ist überhaupt Mindfitness?

 

Eigentlich bedeutet Mindfitness nicht viel anderes als mentale Stärke. Was aber heißt wiederum mentale Stärke? Interessanterweise taucht der Begriff oft in Zusammenhang mit Sportlern auf. Ihre mentale Stärke zeigt sich darin, dass sie sich von Druck und drohenden Niederlagen nicht beeindrucken lassen. Geht es also um die Willenskraft, die alles entscheidet? Nicht nur. Schnell wird klar, dass Mindfitness auch mit emotionalem Gleichgewicht zu tun hat. Gerade in strategischen Mannschaftssportarten nutzt es nichts, wenn sich ein Spieler in Bedrängnis einfach nur trotzig aufbäumt. Das führt meist nur zu Fouls am Gegner und im schlimmsten Fall zu einer roten Karte. Dagegen können die bessere Koordination mit den Mitspielern und nicht selten eine geniale Spielidee aus der Situation heraus, das Ruder erst herumreissen.

 

Offenbar gehören also zur Mindfitness auch Achtsamkeit und Kreativität. Dafür gilt es seine Emotionen zu beherrschen, was nicht heißt, sie zu unterdrücken, sondern eben für sich zu nutzen.

 

Wie werden wir mindfit?


Der Begriff Mindfitness drückt gut aus, dass es sich dabei um etwas handelt, das trainierbar ist, ähnlich wie körperliche Fitness. Aber genau wie das körperliche Training ist auch das mentale Training manchmal eine Hürde - gerade dann, wenn man gestresst ist.


Wir wollen genau diesen Teufelskreis durchbrechen. Wo setzen wir an?


Der Schlüssel ist die Achtsamkeit. Denn die innere Achtsamkeit ist der Weg, unseren Verstand und unsere Gefühle in Einklang zu bringen und ein intuitives Verstehen und Wissen zu ermöglichen. Wir könnten hier weitermachen mit der Definition von "Achtsamkeit", was aber am Ende genauso abstrakt sein kann wie die Definition von Liebe. Besser ist es, sie zu erfahren.


In Phase 1 erhaltet Ihr deswegen spezielle Achtsamkeits-Übungen, die Euch durchatmen lassen und mit denen Ihr Euch sortieren und finden könnt. Diese Übungen (Art-Challenges) dauern jeweils nur 10 Minuten und funktionieren im Team. Einzige Voraussetzung ist die Übungen konzentriert durchzuführen.

Phase 2 beinhaltet Übungen, die Eure Offenheit und Euren Mut fordern und fördern.


In Phase 3 wird Eure Kreativität geschult, indem Ihr lernt, eigene Art-Challenges zu komponieren.

Was sind Art-Challenges?

 

Art-Challenges sind kurze Gruppenübungen, die auf Kunstaktionen basieren. Oft sind sie wie kleine Abenteuer, die mitunter überraschende Perspektiven eröffnen und uns (vermeintlich bekannte) Dinge plötzlich anders wahrnehmen lassen. Sie sind Inspiration und damit gute Impulse, um sich auch weiterführend mit diesen Perspektiven zu beschäftigen.

Wer sich für den kunsttheoretischen Hintergrund der Übungen interessiert, kann das hier tun.

Was ist der Nutzen der Art-Challenges?

 

  • Ihr verlasst kurz die Gewohnheit, die Konvention und mögliche Spiralen im Arbeitsalltag und schafft damit eine nötige Distanz.

  • Ihr erweitert Eure Perspektiven und die Sicht auf Euch selbst und könnt daran wachsen.

  • Die Reihe der gemeinsamen Erlebnisse bringt Euch zusammen, selbst wenn ihr an entfernten Standorten arbeitet. Als emotional verbundenes Team könnt Ihr Euch wunderbar gegenseitig unterstützen.

  • Die Übungen sind Impulse und Inspiration. Wenn Ihr sie aufgreift und fortführt, könnt Ihr in diesem Bewußtsein Eure Mindfitness steigern.

  • Die Übungen generieren kleine Geschichten, an die Ihr Euch gerne erinnern werdet und die am Ende einen Teil Eurer Gildenidentität ausmachen.

  • Art-Challenges machen - ganz nebenbei - auch noch Spaß.

Warum die Reflexion?

 

Nach der Übung oder auch tags drauf treffen wir uns zu einer Reflexion.

 

Die Reflexion ist Teil der Art-Challenge und nicht nur wichtig, sondern entscheidend. Denn erst dann könnt Ihr das Erlebte verinnerlichen und transferieren.

Hierfür stelle ich ein paar Leitfragen, die jedoch von Euch im Gespräch ergänzt werden können.

Außerdem bekommt ihr zum jeweiligen Thema, wenn es Euch interessiert, weiterführendes Wissen und Tipps.

Warum eine(n) ZeremonienmeisterIn?

Nach dem ersten Übungs-Block wird Euer erste Handlung sein, eine(n) sog. ZermonienmeisterIn im Team zu wählen. Der Begriff stammt aus dem Poetry Slam. Die/der ZeremonienmeisterIn moderiert die Veranstaltung/Übung und achtet darauf, dass alles reibungslos abläuft und alle gesund aus der Übung rausgehen. Der/die ZeremonienmeisterIn ist auch mein(e) AnsprechpartnerIn für die Organisation und ggf. für ein kurzes telefonisches Feedbackgespräch wie die jeweilige Übung gelaufen ist. Somit können wir künftige Übungen besser auf Euch zuschneiden.

Wie ist der Ablauf?

In einem Zeitraum von 3 Monaten wird Euer(e) ZeremonienmeisterIn alle ein bis zwei Wochen einen Link mit einer Übung von mir bekommen. Meist ist dazu keine Vorbereitung nötig. Wenn doch, bekommt Ihr den Link einfach vorher.

Solltet Ihr Fragen haben, könnt Ihr mich unter vanhorn@me.com oder 0151-68109500 erreichen.

Nun kann es also losgehen.